Bergmesse in Hofstetten

Am Sonntag, den 20. September fanden sich viele Gläubige auf dem Eichberg ein, der sich durch einen wunderschönen Blick in die Alpen vom Chiemgau bis in die Allgäuer Alpen auszeichnet. An einem Platz wie diesen im gemeinsamen Gebet die Nähe Gottes zu suchen, ist immer ein besonderes Erlebnis.

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Die im Wechsel mit den Pfarreien Hagenheim, Pürgen und Stoffen organisierte Messe wurde heuer von Hofstetten organisiert, wobei die Platzwahl traditionell auf den lokalen Eichberg gefallen war. In den frühen Morgenstunden, als der Eichberg noch komplett im Nebel versunken war, begann der Aufbau des Bergmesse-Platzes.

Allerdings mussten heuer nicht nur die geistlichen Vorgaben berücksichtigt werden, sondern auch die strengen weltlichen Corona-Regeln umgesetzt werden. So wurden die Bierbänke für die Teilnehmer des Gottesdienstes in Corona-konformen Abständen und mit gebührendem Abstand vor dem improvisierten Altar aufgestellt. Die Blaskapelle Hofstetten-Hagenheim, die den Gottesdienst musikalisch umrahmt hat, fand sich auch in ungewohnter Formation wieder, da die Corona-Regeln gerade für Blasinstrumente sehr streng sind – auch unter freiem Himmel.

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Nach einem traumhaften Sonnenaufgang fand der Gottesdienst unter klassischen weiß-blauem Himmel bei angenehmem Wetter statt. Pater Joaquim und Diakon Franz Bauer zelebrierten gemeinsam diesen feierlichen Gottesdienst und genossen die zahlreich gekommenen Gläubigen sichtlich, die ihrerseits ebenfalls sehr dankbar für einen Gottesdienst mit Musik und vielen gleichgesinnten Menschen waren. Leider hatte die Bergmesse einen kleinen Wermutstropfen: Die Alpen, die bei Föhnlage vom Eichberg einen traumhaften Anblick bieten, hielten sich an diesem Tag etwas bedeckt.

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